22.01.2026
Südpack stellt im Frühjahr neueste Compounds vor

Foto/Grafik: Südpack
Bei zwei Veranstaltungen im Frühjahr informiert Südpack über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Compounding.
Bei gleich zwei Veranstaltungen informiert die Südpack im Frühjahr 2026 umfassend über ihre aktuellen Entwicklungen im Bereich Compounding: Auf der KPA, der branchenübergreifenden Fachmesse für Kunststoffprodukte in Ulm, stehen die Experten aus Ochsenhausen am 25. und 26. Februar in Halle 2 an Stand D 13 für ausführliche Gespräche zur Verfügung. Nur eine Woche später, am 4. und 5. März, sind die verbesserten Eigenschaften und der optimierte CO2-Fußabdruck der jüngsten Produkt-Generation dann erneut ein Thema auf dem Südpack-Stand beim 33. Internationalen Kolloquium für Kunststofftechnik in Aachen.
Südpack hat ihre aktuellen StarBlend®-Compounds weiterentwickelt: Denn die Compounds mit Post-Industrial- oder Post-Consumer-Rezyklatanteil oder aus biobasierten Materialien und Füllstoffen wie Talkum, Kreide und Naturfasern bieten neben ihrem Nachhaltigkeits-Plus jetzt laut Hersteller eine noch bessere Performance und neue Eigenschaften.
Hohe Schlagfestigkeit – geringer CO2-Fußabdruck
Insbesondere wurden die Compounds für den Einsatz bei hohen mechanischen Belastungen – etwa für die Herstellung von Gehäuseteilen, technischen Komponenten oder Automobil-Innenverkleidungen – optimiert. Hierbei haben die Südpack-Compounds bei Tests durchweg besser abgeschlossen als die unmodifizierten Basispolymere. Gleichzeitig punkten die Compounds mit Rezyklatanteil oder aus bio-basierten Materialien durch die Reduzierung von fossilen Rohstoffen und der entsprechenden Verringerung des CO2-Fußabdrucks und leisten so einen wertvollen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie, so Südpack. Auf Wunsch führt der Hersteller für seine StarBlend-Compounds auch dezidierte Ökobilanzen durch, um eine kundenindividuelle, faktenbasierte Entscheidung zu ermöglichen.
Compounds mit definierten elektrisch leitenden Eigenschaften
Die meisten Kunststoffe sind elektrische Isolatoren und können sich daher durch Reibung statisch aufladen. Unkontrollierte statische Entladungen führen insbesondere in der Mikroelektronik, Medizintechnik, Chemie und Logistik wie auch im Explosionsschutz jährlich aufgrund Produktbeschädigung, Leistungseinbußen oder gar Explosionen zu Millionenschäden. Um dies zu vermeiden, versieht Südpack ihre PP-basierten Compounds gezielt mit speziellen Additiven, um je nach Anforderung eine Leitfähigkeit von antistatisch bis leitfähig zu erreichen. Neben den schwarzen und naturfarbenen Varianten ist es auch möglich, die Compounds einzufärben, um beispielsweise definierte Gehäusefarben umsetzen zu können. Mit ihrem niedrigen Gewicht bieten die Compounds ein hohes Potenzial für effiziente Leichtbauanwendungen.
Beste Verarbeitbarkeit, hohe Sicherheit
Neben den maßgeblich verbesserten Eigenschaften überzeugen alle StarBlend-Compounds laut Südpack durch ihre gute Verarbeitbarkeit. Durch die lückenlose Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Rohstoffe entlang der gesamten Lieferkette werde sichergestellt, dass die Produkte jederzeit in einer gleichbleibend hohen Qualität und in den benötigten Mengen für die Kunden aus den Bereichen Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik, Möbelindustrie, Verpackung, Luft- und Raumfahrt oder auch aus der Konsumgüterindustrie zur Verfügung stehen. Ein weiteres Plus: Selbst bei anspruchsvollsten kundenindividuellen Anforderungen kann auf Basis des breiten Standard-Portfolios die Entwicklungszeit und damit letztendlich die Time-to-Market signifikant verkürzt werden, so Südpack.