Zum 1. Februar 2024 tritt die Ausweitung der Herkunftskennzeichnung von Fleisch in Kraft. Dann muss an Verkaufsstellen verpflichtend gekennzeichnet werden, woher nicht vorverpacktes frisches, gekühltes oder gefrorenes Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch stammt.
Seit Beginn des Jahres 2024 kommuniziert die Rungis express GmbH offiziell über die Wort-/Bildmarke R express. Diese Entscheidung basiere auf dem Ergebnis des Verfahrens um die Nutzungsrechte am Handelsnamen Rungis, heißt es in einer Unternehmensmeldung des Großhändlers.
Ishida stärkt den Vertrieb in Deutschland und Österreich. Mit Wirkung vom 1. Dezember 2023 wurde Nico Behrens zum General Sales Manager für die beiden Länder berufen.
Ab dem 1. Februar 2024 muss in Deutschland bei nicht verpacktem, unverarbeitetem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch die Herkunft gekennzeichnet werden. Das spielt vor allem bei Bedientheken oder Metzgereien eine Rolle, ebenso in Hofläden und auf Wochenmärkten.
Die bekannte Haltungsform-Kennzeichnung wird fünfstufig. Die bislang vierte Stufe wird aufgeteilt. Konventionelle Tierwohl-Programme werden durch die Trägergesellschaft, wie bislang auch, in die vierte Stufe eingeordnet, so die Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH.
Aldi übernimmt zum erstmöglichen Zeitpunkt die neue fünfstufige Haltungsformkennzeichnung der Initiative Tierwohl, die Bio-Produkte mit einer zusätzlichen Stufe gesondert auszeichnet. Das teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung mit.
Der Lebensmittelhändler Tegut hat das vergangene Jahr mit einem Gesamtnettoumsatz von 1,28 Milliarden Euro abgeschlossen – und damit das Ergebnis des Vorjahres übertroffen (+2,44 Prozent im Vergleich zu 2022). Der Bioanteil am Umsatz liegt mit 27,9 Prozent leicht unter Vorjahresniveau. Das teilte der Lebensmitteleinzelhändler heute (17.1.) in Fulda mit.
Vion überprüft die Aktivitäten in Deutschland und hat ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt, das im Jahr 2024 umgesetzt werden soll, teilt das Unternehmen mit. Dazu gehöre die Verkleinerung der Gruppe durch Veräußerungen und Schließungen.
Auf der Demonstration des Deutschen Bauernverbands (DBV) am Montag (15.1.) in Berlin sprach auch Guido Zöllick. Der Dehoga-Präsident erklärte seine Solidarität mit den Landwirten und forderte die Rückkehr zur reduzierten Mehrwertsteuer von 7 Prozent auf Speisen in der Gastronomie.
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland ist in den Jahren von 2020 bis 2023 um rund 3 % oder 7.800 auf 255.000 Betriebe gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, hielt damit der Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zu weniger, aber dafür größeren Betrieben an.